Viktorias 7er-Frauen feiern Pokalsieg

  • 8. Mai 2023
  • FC Viktoria 1889 Berlin e.V.
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(Vera Laumann) Die 3. Frauen von Viktoria gewinnt zum ersten Mal den Berliner Landespokal. Im Finale, das am 30. April 2023 im Volksparkstadion Mariendorf stattfand, setze sich das 7er-Team souverän mit 4:0 gegen Medizin Friedrichshain durch.

Von Beginn an chancenreiche Partie

Vor rund 100 Zuschauern startete Verbandsligist Friedrichshain sehr offensiv in die Partie. Die erste Chance direkt nach dem Anpfiff konnte Viktoria Torfrau Janine Görsch mit einer Glanzparade vereiteln. Aber die eine Liga tiefer spielenden Viktoria-Frauen ließen sich davon nicht beeindrucken und spielten ebenfalls mutig nach vorne. Das wurde belohnt: Bereits in der dritten Minute erzielte Nadine Heinrich nach einem tollen Solo und einem platzierten Schuss ins linke Eck die 1:0-Führung.

3:0-Führung zur Halbzeit

Die Führung im Rücken gab den Himmelblauen Sicherheit. In der Abwehr ließen Jessica Purps und Jessica Bax ihren Gegenspielerinnen kaum noch Raum. In der Mitte hielt Nadine Heinrich die Fäden zusammen. Sobald der Ball erobert wurde, ging es meist schnell nach vorne über Daniela Tewes, Julia Kinsella und Vera Laumann.

Und das Offensivspiel der Viktoria wurde belohnt. Vera Laumann erhöhte in der 20. Minute nach einem Eckball zum 0:2. Nur drei Minuten später landete der Ball erneut im Tor. Nach einer sehenswerten Flanke von Jessica Bax köpfte Vera Laumann unhaltbar für die Torfrau von Medizin ein. Mit der 3:0-Führung ging das Team von den Trainerinnen Sandy Decker und Nicola Käpernick in die Halbzeit.

Top-Torschützin Kinsella trifft per Kopf

Nach der Pause stellte Viktorias Top-Torschützin Julia Kinsella (führt mit aktuell 39 Treffern die Torschützenliste in der 7er-Landesliga an) einmal mehr ihre Kopfballstärke unter Beweis. Sie traf in der 37. Minute zum 4:0-Endstand. In der restlichen Spielzeit konnten sich die Frauen aus Lichterfelde noch einige Chancen erarbeiten, die aber nicht von Erfolg gekrönt waren. Großer Kampfgeist und eine geschlossene Mannschaftsleistung brachten Viktorias 7er-Frauen den ersten Pokalsieg der Geschichte.

Da bei Kleinfeld-Spielen innerhalb des 12-Kaders so oft ein- und ausgewechselt werden darf, wie man möchte, hatten natürlich auch die Viktoria-Spielerinnen, die zunächst auf der Bank saßen einen großen Anteil am Erfolg. Simone Hein-Vom Hoff sorgte über weite Teile der Partie für Sicherheit in der Abwehr. Carolin Nave und Solveig Schuster wirbelten im Angriff mit und traten gefährlich vor dem gegnerischen Tor in Erscheinung.

Und an der Seitenlinie sorgten die beiden Betreuerinnen Maria Zick und Denise Mansbart für die perfekte Unterstützung des gesamten Teams.

Viktoria fährt mit 3 Pokalen nach Hause

Nach dem Schlusspfiff war der Jubel bei allen groß. Viktoria konnte gleich 3 Pokale mit nach Lichterfelde nehmen. Nadine Heinrich wurde nach dem Spiel zur besten Spielerin des Finales geehrt. Zudem konnten sich die Viktoria-Frauen über einen Wanderpokal und einen Pokal, den das Team dauerhaft behalten darf, freuen.

Noch 2 Spiele bis zum Abschluss einer perfekten Saison

Übrigens: Neben dem Pokalsieg kann das Team einen weiteren Erfolg feiern. Der Aufstieg in die Verbandsliga steht bereits fest – obwohl noch zwei Spieltage ausstehen. Viktoria führt die Tabelle uneinholbar mit neun Punkten Vorsprung an. Die beeindruckenden Zahlen dazu: 18 Spiele – 18 Siege. Torverhältnis: 101:17.

Das nächste Spiel für Himmelblau findet am 14. Mai gegen den FSV Berolina Stralau statt.

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