Berliner Pokalfinale: Pinckert und Benyamina schießen die Himmelblauen in den DFB-Pokal

  • 21. Mai 2022
  • Vera Krings
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Am diesjährigen Finaltag der Amateure trafen die Himmelblauen auf die VSG Altglienicke, die die Saison in der Regionalliga Nordost auf dem vierten Platz abschließen konnte. Das Finale des Berliner Landespokals besuchten 1.215 Zuschauer:innen im Mommsenstadion in Berlin-Charlottenburg.

In der ersten Halbzeit war Viktoria Berlin das spielbestimmende Team. Nur zwei Minuten nach dem Anpfiff wurde ein Freistoß von Christoph Menz im zweiten Versuch aus der Gefahrenzone geklärt. Anschließend kam Björn Jopek nach einer Ecke von Enes Küc im Rückraum zum Abschluss, verzog diesen aber neben das Tor (10.). Jakob Lewald klärte nach einer Viertelstunde in letzter Sekunde vor dem einschießenden Tugay Uzan (15.). Vier Minuten später spielten sich Lewald und Falcao mit einem einfachen Doppelpass hinter die Abwehr, Lewald umkurvte dann den Torhüter und schoss aus linker spitzer Position an das Außennetz (19.). Patrick Kapp eroberte in der 31. Minute im Mittelfeld den Ball, spielte erst einen Doppelpass mit Falcao und dann mit Lewald, seinen Abschluss setzte er allerdings zu hoch an. Nach einer guten Kombination über mehrere Stationen kam am Ende Lukas Pinckert zum Abschluss, der mit links über das Tor schoss (35.). Fünf Minuten vor der Pause köpfte Uzan die Altglienicker mit ihrer ersten Chance in Führung (40.).

Die zweite Halbzeit begannen die Himmelblauen noch offensiver und hatten mit Seiffert in der 50. Minute aus spitzem Winkel die nächste gefährliche Gelegenheit. Kurze Zeit später scheiterte Enes Küc nach einem langen Steilpass von Björn Jopek im 1-gegen-1 gegen den gegnerischen Torhüter (59.). Zehn Minuten später verpasste es Altglienicke, mit einer Doppelchance die Führung auszubauen: Erst parierte Sprint einen Schuss aus kurzer Distanz, dann rettete Kapp auf der Linie (69.). In der letzten Spielminute sah Häußler nach erneutem Foulspiel die gelb-rote Karte (90.). Bei dem anschließenden Freistoß erzielte Pinckert aus dem Rückraum den verdienten Ausgleich zum 1:1 (90.). Wenige Minuten danach setzte sich der eingewechselte Soufian Benyamina gegen Zeiger im Laufduell durch und schob entschlossen zur Führung für Viktoria Berlin ein, was gleichermaßen den Pokalsieg bedeutete (90.).

Viktoria Berlin gewann zum neunten Mal den Pokal und zieht damit in die erste Runde des DFB-Pokals ein. Die Auslosung der ersten Runde findet am Sonntag, den 29. Mai ab 19:15 Uhr statt.

Sprint – Lewald – Makreckis (80. Hahn) – Theisen (77. Ogbaidze) – Küc – Falcao (65. Hovi) – Kapp – Seiffert – Jopek (65. Benyamina) – Pinckert – Menz

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