FC Viktoria 1889 und vier weitere Regionalligisten spielen den Berliner Pokalsieger aus

  • 21. April 2021
  • FC Viktoria 1889 Berlin
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Der Berliner Fußball-Verband und die verbliebenen 32 Vereine im AOK-Landespokal der 1. Herren, darunter auch der FC Viktoria 1889, haben den weiteren Ablauf zur Beendigung des seit November 2020 unterbrochenen Wettbewerbs festgelegt. Die Vertreter der beteiligten Klubs stimmten in einer gemeinsamen Videokonferenz mehrheitlich dem Vorschlag zu, den Berliner Pokalsieger, der sich für die Teilnahme am DFB-Pokal 2021/22 qualifiziert, unter den fünf im Wettbewerb verbliebenen Regionalligisten auszuspielen.

Damit sind neben den Himmelblauen der Titelverteidiger VSG Altglienicke, der Berliner AK, der BFC Dynamo, und Tennis Borussia Berlin im Rennen. Unter dem Vorbehalt, dass der Senat den genannten Mannschaften eine Sondergenehmigung im Sinne der Regelung zu Berufssportler der Infektionsschutzmaßnahmen-Verordnug erteilt, wird der AOK-Landespokal in Form eines Viertelfinals, zwei Halbfinals und des Endspiels.

Entsprechende positive Vorgespräche hat der Berliner Fußball-Verband mit der Senatsverwaltung für Inneres und Sport geführt. Der erarbeitete Plan sieht eine Ansetzung der Spiele an den folgenden Terminen vor: Am 15. Mai soll ein Viertelfinale ausgetragen werden, drei der fünf Teams qualifizieren sich durch Losentscheid direkt für die Vorschlussrunde, die am 22. Mai angesetzt ist. Am 29. Mai steigt dann das Endspiel des AOK-Landespokals im Rahmen des Finaltags der Amateure

Die im Wettbewerb verbliebenen Mannschaften haben dem dargestellten Lösungsansatz mehrheitlich zugestimmt. Teil des Vorschlags ist auch, dass die finanziellen Rahmenbedingungen aus den Durchführungsbestimmungen zugunsten der Mannschaften unterhalb der Regionalliga geändert und diese in angemessener Höhe entschädigt werden. Auch dieses wurde mehrheitlich von den Vereinen beschlossen. Eine entsprechende rechtliche Regelung wird über den Beirat des BFV herbeigeführt.

Joachim Gaertner, Präsidialmitglied Spielbetrieb, betont: „Ich bin allen verbliebenden Pokalteilnehmern für die kooperativen Gespräche sehr dankbar. In den Gesprächen mit den beteiligten Vereinen waren wir schnell einer Meinung, dass ein Berliner Vertreter für den DFB-Pokal 2021/22 benannt und die Teilnahme am Finaltag der Amateure ermöglicht werden soll. Auf dieser Grundlage haben wir verschiedene Lösungen zur sportlich fairen Beendigung des AOK-Landespokals diskutiert und sind übereingekommen, dass unter den behördlichen Verfügungen derzeit nur eine sportliche Beendigung mit den Regionalligisten realistisch erscheint. Die Regionalligisten haben wiederum erklärt, selbstverständlich einen finanziellen Solidarbeitrag an die verbleibenden Vereine zu leisten. Somit haben wir einen Weg gefunden, den AOK-Landespokal sportlich zu beenden.“

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