Viktoria Berlin und der 1. FC Magdeburg trennen sich 3:3

  • 3. Juli 2021
  • Vera Krings
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In einem hart umkämpften Testspiel auf dem Sportplatz im beschaulichen Langlingen schenkten sich die beiden Drittligisten nichts und lieferten sich vor ungefähr 250 Zuschauer:innen ein packendes Duell. Das Spiel endete in einem 3:3-Unentschieden.

Unter der Leitung von Schiedsrichterin Dr. Riem Hussein, die vor einigen Wochen noch das Champions League Finale der Frauen zwischen dem FC Chelsea und dem FC Barcelona gepfiffen hatte, starteten beide Teams schwungvoll in die Partie. Schnell wurde deutlich, dass beide als Sieger vom Platz gehen wollten – entsprechend hitzig entwickelte sich die Partie. Erstmals stand Neuzugang Julian Krahl bei Viktoria Berlin im Tor. Die Himmelblauen erspielten sich schon früh die ersten Chancen (Falcao, 3. Minute, Hovi 4. Minute), waren insgesamt das bessere Team in der ersten Halbzeit. So war es auch die Viktoria, die in der 26. Minute durch Lucas Falcao in Führung ging.

Nach der Pause wechselte Cheftrainer Benedetto Muzzicato einmal, brachte Moritz Seiffert für Falcao und bewies damit auch das richtige Händchen. In der 51. Minute erzielte Seiffert das Tor zum zwischenzeitlichen 0:2. Unterdessen erhöhte der FCM den Druck auf das Tor deutlich. In der Folge verkürzte Schuler auf 1:2 (56. Minute). Nur wenige Minuten später glich der Magdeburger Florian Kath (61. Minute) aus. Nach einem Foul von Lukas Pinckert an Jason Çeka zeigte Schiedsrichterin Hussein in der 68. Minute dann auf den Punkt. Jan-Luca Schuler verwandelte sicher und so gerieten die Himmelblauen erstmals in Rückstand. Das Team von Benedetto Muzzicato ließ sich dadurch jedoch nicht aus der Ruhe bringen, erspielte sich weiter gute Chancen. Viele Szenen spielten sich im Magdeburger Strafraum ab. In der 78. Minute gab es schließlich nach einem Foul von Andreas Müller an Shalva Ogbaidze Elfmeter für die Himmelblauen, den Kimmo Hovi sicher verwandelte und damit für den 3:3-Endstand sorgte.

Yannis Becker hatte viel Spaß an dem intensiven Spiel: „Ich fand das Spiel und die Intensität richtig gut. Beide Mannschaften wollten gewinnen und dem Spiel ihren Stempel aufdrücken. Magdeburg war sehr gut mit dem Ball, aber auch wir konnten immer wieder Akzente setzen. Man spürt, dass wir jetzt drei Wochen Vorbereitung hinter uns haben. Das Aufwärmen ist manchmal etwas schläfrig, aber sobald angepfiffen wird, sind wir voll da und können den Schalter umlegen. Insgesamt können beide Teams zufrieden sein mit dem Test.“

„Ich kann meinen Jungs heute nur ein Kompliment machen. Der Matchplan, wie wir gegen Magdeburg agieren wollten, hat funktioniert und wurde gut umgesetzt. Magdeburg will Fußball spielen und den Gegner locken. In der ersten Halbzeit ist es uns gut gelungen, wenig zuzulassen. Irgendwann schwinden natürlich auch die Kräfte, dann verlange ich, dass die Jungs sich gegenseitig coachen und wach werden. Das wichtigste ist, dass sich keiner verletzt in der Vorbereitung. Wir haben heute wieder gute Erfahrungen gesammelt – auch hinsichtlich der einen oder anderen Schiedsrichter-Entscheidung. Und die nehmen wir mit“, resümiert Cheftrainer Benedetto Muzzicato zufrieden.

Aufstellung:

Krahl – Gunte – Nehrig (60. Lewald) – Kapp – Beyreuther (80. Sucsuz) – Menz (70. Ogbaidze) – Becker (70. Küç) – Yamada (60. Pinckert) – Hovi (80. Gumaneh) – Ciğerci (70. Heimur) – Falcao

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