Viktoria Berlin unterliegt dem VfL Osnabrück trotz großer Moral mit 3:1

  • 19. März 2022
  • Vera Krings
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Viktoria Berlin reiste am 31. Spieltag der 3. Liga zum Tabellensiebten, dem VfL Osnabrück. Am Samstag, den 19. März besuchten 9.363 Zuschauer:innen das Spiel an der Bremer Brücke. Cheftrainer Farat Toku vertraute dem gleichen Personal wie bereits unter der Woche im Nachholspiel gegen den FSV Zwickau.

Die ersten Minuten des Spiels waren überschaubar. Die Partie spielte sich im Mittelfeld zwischen beiden Strafräumen ab, ehe der Gastgeber die erste nennenswerte Chance hatte. Nach unglücklicher Abwehr von den Himmelblauen kam Opoku an den Ball, dieser schlenzte aus der zweiten Reihe, doch der Schuss ging klar am linken Pfosten vorbei (11.). Aufgrund einer frühen Verletzung von Patrick Kapp, kam Martin Gambos ab der 22. Minute neu in die Partie. In der 29. Minute fälschte der eingewechselte Gambos einen Schuss von Klaas ab, dieser wurde am Ende noch von Julian Krahl zur Ecke abgewehrt. Zehn Minuten danach ging der VfL Osnabrück dann in Führung. Nach einem Abstoß in der eigenen Hälfte ging es schnell über die linke Seite. Lukas Kunze schloss am Ende der Kombination mit rechts ab, sein Schuss wurde noch von Christoph Menz abgefälscht und so hatte Krahl keine Chance mehr an den Ball zu kommen (32.). Kurz vor der Halbzeit war Moritz Seiffert frei vor dem Tor durch, doch Trapp grätschte im letzten Moment noch zur Ecke (42.).

Ohne Wechsel ging es in die zweite Halbzeit. Sechs Minuten nach Wiederanpfiff ging Opokus Schuss aus spitzem Winkel überraschend an den Pfosten (51.). Kurz danach kam Shalva Ogbaidze für Christopher Theisen in die Partie (56.). In der 65. Minute glichen die Himmelblauen durch Benyamina aus. Erst setzte er sich gegen Beerman durch, dann drang er in den Strafraum ein und schloss entschlossen mit links ins rechte Eck ab (65.). Vier Minuten später nahm Farat Toku die letzten beiden Wechsel vor: Shinji Yamada und Enes Küc ersetzten Seiffert und Jopek (69.). Nach einem Rückpass von Heider schob Opoku links unten im Tor zur erneuten Führung der Gastgeber ein (74.). Sieben Minuten vor dem Ende dann die Entscheidung für den VfL Osnabrück, nach einer Ecke von der rechten Seite köpfte Köhler zum 3:1 ein (83.).

Viktorias Chefcoach Farat Toku sagte nach der Partie: „Wir haben hier heute in Osnabrück trotz Niederlage ein gutes Spiel abgeliefert. In der ersten Halbzeit haben wir nicht viele Räume zugelassen. Es war gewollt, dass wir den Osnabrückern das Spiel überlassen. Unsere erste Chance haben wir leider nicht zu Ende gespielt, eine Umschaltsituation führte dann zum Rückstand. In der Pause haben wir uns dann das Ziel gesetzt, das Spiel so lange wie möglich offen zu halten und noch zielstrebiger Richtung Tor zu gehen. Das ist uns auch gut gelungen und auch wenn Osnabrück mehr Spielanteile hatte, war das 1:1 durch Benyamina aus moralischer und kämpferischer Sicht absolut verdient. Bei den letzten beiden Gegentoren konnte man sehen, dass den Jungs die nötige Kraft gefehlt hat. Trotzdem bin ich sehr stolz auf mein Team, dass es alles reingeworfen und unsere Idee bestmöglich umgesetzt hat. Die Leistung gibt Mut für die kommenden Wochen. Ich freue mich jetzt auf eine normale Trainingswoche, in der wir uns auf das Pokalspiel und Magdeburg vorbereiten können.“

Für die Himmelblauen geht es in der kommenden Woche im Landespokal weiter. Im Halbfinale treten sie am Samstag, den 26. März 2022 auswärts bei CFC Hertha 06 an. Ab 14:00 Uhr geht es dann um den Einzug ins Finale des AOK-Landespokals. Das nächste Spiel in der 3. Liga steht am Montag, den 4. April gegen den Tabellenführer 1. FC Magdeburg an. Anstoß ist um 19:00 Uhr im Stadion des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks. Tickets gibt es im Ticket-Shop von Viktoria Berlin.

Krahl – Lewald – Makreckis – Theisen (56. Ogbaidze) – Benyamina – Kapp (22. Gambos) – Gunte – Seiffert (69. Yamada) – Jopek (69. Küc) – Pinckert – Menz

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