Die Himmelblauen ziehen souverän ins Finale des AOK-Landespokals ein

  • 26. März 2022
  • Vera Krings
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Am Samstag, den 26. März stand das Halbfinale im AOK-Landespokal für Viktoria Berlin auf dem Programm. Mit 2:0 setzte sich das Team von Cheftrainer Farat Toku beim Oberligisten CFC Hertha 06 durch und zog damit in das Endspiel ein.

Die Himmelblauen übernahmen direkt mit Spielbeginn die Kontrolle und kamen früh zu guten Chancen. Nach Doppelpass zwischen Moritz Seiffert und Soufian Benyamina kam Seiffert zum ersten gefährlichen Abschluss, seinen Schuss konnte der Heimkeeper gerade so abwehren (9.). Sechs Minuten später köpfte Jakob Lewald eine Ecke von Brooklyn Ezeh knapp über das Tor (15.). In Minute 20 und 22 kamen die Gastgeber erstmals vor das Tor von Viktoria-Keeper Philip Sprint: Zuerst schoss Atici aus halblinker Position knapp über das Tor, dann scheiterte Cicek per Dropkick. Nach einer Flanke von Ezeh köpfte Shalva Ogbaidze nur gegen die Latte (30.). Kurz vor der Halbzeit hatte Martin Gambos die große Möglichkeit zur Führung in der ersten Halbzeit, als er nach einem Freistoß von Ezeh knapp rechts neben das Tor schoss (42.).

Nach Wiederbeginn hatte der auffällige Ezeh die erste Chance. Er zog mit dem Außenrist aus der zweiten Reihe ab, der CFC-Keeper lenkte den Ball zur Ecke (53.). Bei einem Freistoß von Ezeh spielte Atici den Ball im Strafraum mit der Hand, den fälligen Strafstoß verwandelte Benyamina sicher zur Führung (60.). Kurz darauf folgte der erste personelle Wechsel: Cebrail Makreckis ersetzte Ogbaidze (62.). Nur drei Minuten später erhöhte Lukas Pinckert nach einem Freistoß auf 2:0 für die Himmelblauen (65.). In der 71. Minute kamen Shinji Yamada und Lucas Falcao für Benyamina und Gambos neu in die Partie. Ab der 78. Minute spielten die Gastgeber aufgrund einer Gelb-roten Karte von Atici in Unterzahl. Sieben Minuten vor dem Schlusspfiff wechselte Cheftrainer Farat Toku das letzte Mal aus, er brachte Franck Evina und Kimmo Hovi für Enes Küc und Ezeh neu in die Partie (83.).

„Die Jungs haben sich den Sieg heute verdient. Wir waren über 90 Minuten spielbestimmend, Hertha 06 hatte keine große Torchance. Für das erste Tor haben wir lediglich etwas länger gebraucht. Das Spiel hätten wir aber auch schon früher entscheiden können. Wir konnten diese Woche trainingstechnisch richtig gut nutzen und freuen uns nun auf die kommende Woche, in der wir gut arbeiten und uns auf die Partie gegen den 1. FC Magdeburg vorbereiten wollen“, sagte Chefcoach Farat Toku nach dem Spiel:

Das Finale des AOK-Landespokals findet am Samstag, den 21. Mai 2022 im Rahmen des „Finaltags der Amateure“ statt. Der Gegner der Himmelblauen im Endspiel des Pokalwettbewerbs wird am Sonntag, den 27. März um 14:00 Uhr ermittelt. Dann empfängt der Berliner Athletik Klub die VSG Altglienicke (beide Regionalliga Nordost). Viktoria Berlin stand zuletzt in der Saison 2019/20 im Finale, verlor damals mit jedoch mit 0:6 gegen die VSG Altglienicke.

In der 3. Liga geht es am Montag, den 4. April für die Himmelblauen weiter. Am 32. Spieltag empfangen sie den 1. FC Magdeburg im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark und spielen um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Anstoß ist um 19:00 Uhr. Das Team von Cheftrainer Farat Toku ist dabei auf die Unterstützung aller himmelblauer Fans im Stadion angewiesen. Tickets gibt es online im Ticket-Shop. Wer die letzten vier Heimspiele live erleben möchte, der bekommt mit dem Saisonendspurt-Ticket vier Tickets zum Preis von drei.

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