COSY-WASCH Landespokal: Viktoria Berlin schlägt den Berliner SC mit 1:0 und zieht in die nächste Pokalrunde ein

  • 25. September 2022
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Für Viktoria Berlin stand am Sonntag, den 25. September 2022 die 2. Hauptrunde im COSY-WASCH Landespokal an. Gespielt wurde auf dem Hubertussportplatz gegen den Berlin-Ligisten Berliner SC vor rund 250 Zuschauer:innen. Viktoria Berlin ging als Favorit in die Partie, konnte sich jedoch nur knapp mit 1:0 gegen starke Charlottenburger durchsetzen. Das Siegtor erzielte Ünal Durmushan kurz vor Ende der Verlängerung (116. Minute).

In einem technisch sehr anspruchsvollen Spiel mit schwierigen Platzbedingungen tat sich Viktoria Berlin zu Beginn schwer, kam aber mit zunehmender Dauer immer besser in die Partie. Eine harte Zweikampfführung und viele Foulunterbrechungen ließen kaum Möglichkeiten für Toraktionen zu. Ein Kopfball von Samir Werbelow verfehlte knapp sein Ziel (10. Minute) und ein Abschluss von Phil Harres konnte pariert werden (18. Minute). Dem Berliner SC gelang es erst durch einen Freistoß in Tornähe der Gäste zu kommen (24. Minute). Mit fortschreitender Spieldauer wurde das Spiel härter. Ein Foul der Gastgeber an Diren-Mehmet Günay führte zu einer Verletzungspause und zwang Chefcoach Semih Keskin früh zu wechseln: Für Günay kam Moritz Seiffert neu in die Partie (28. Minute). Die spielerischen Akzente blieben bis auf einen sehr gefährlichen Freistoß von Shalva Ogbaidze aus – dieser konnte aber erfolgreich vor der Linie geklärt werden (45. Minute). Somit ging es mit einem 0:0 in die Pause.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit brachte Keskin Batikan Yilmaz für Samir Werbelow (46. Minute). Gleich nach Wiederanpfiff gelang es Moritz Seiffert, sich auf der linken Seite durchzusetzen, aber erneut fehlte die Zielstrebigkeit zum Tor (46. Minute). Dem Berliner SC gelang es immer wieder sich aus Drucksituationen der Gäste zu lösen und eigene Angriffe Richtung Tor zu forcieren. Phil Harres ließ eine Großchance, die Führung per Kopf zu erzielen, leider aus (58. Minute). Das Spiel entfernte sich von der harten Gangart und wurde nun immer offensiver. Ein Torschuss von Batikan Yilmaz aus dem Rückraum sowie ein Kopfballversuch waren nicht platziert genug, um den gegnerischen Torwart in Bedrängnis zu bringen (60. und 68. Minute). Beide Seiten offenbarten zunehmend mehr Lücken in der Defensive, die zu mehr Toraktionen führten. Ein Freistoß des Berliner SC fand keinen Abnehmer (72. Minute). Ein Volley von Berk Inaler und ein Lattentreffer von Christopher Theisen nach einem Eckball von Moritz Seiffert reichten ebenfalls nicht, um den Führungstreffer zu erzielen (75. und 77. Minute). Kurz darauf wechselte Cheftrainer Semih Keskin erneut: Ünal-Emre Durmushan kam für Jeronimo Mattmüller ins Spiel (78. Minute). Hausherren und Gäste drängten gleichermaßen auf den Siegtreffer. Die letzten Minuten der regulären Spielzeit verliefen sehr hektisch. Kurz vor Schluss konnte der Torwart des Berliner SC noch eine Doppelchance Viktorias parieren (88. Minute). So ging es mit einem 0:0 in die Verlängerung.

Die Verlängerung bot den Zuschauer:innen am Hubertussportplatz einen offenen Schlagabtausch. Moritz Seiffert konnte seinen Volleyschuss nicht im Tor der Gastgeber unterbringen (101. Minute).  Kurz darauf konnte Maximilian Kinzig einen flachen Abschluss des Berliner SC mit einer herausragenden Fußabwehr parieren (103. Minute).
In der zweiten Halbzeit der Verlängerung wechselte Cheftrainer Semih Keskin ein letztes Mal: Junis Anders und Milos Cvetinović kamen für Shalva Ogbaidze und Jonas Kühn (106. Minute). In der 116. Minute gelang es Ünal-Emre Durmushan schließlich, einen Konter nach einer Ecke des Berliner SC zum Siegtreffer für den Regionalligisten zu verwandeln. Viktoria Berlin rettete dieses Ergebnis über die Zeit und zieht somit in die nächste Runde des COSY-WASCH Landespokals ein.

Chefcoach Semih Keskin sagte nach der Pokal-Partie: „Beide Teams hatten von Beginn an mit schwierigen Bedingungen zu kämpfen. Aufgrund der Beschaffenheit des Platzes war ein Spielfluss kaum möglich. Es gab wenig Struktur im Spiel, wir haben zu viele lange Bälle gespielt. In der zweiten Halbzeit ist es uns dann gelungen, mehr Druck auf den Gegner auszuüben. Mit etwas mehr Glück hätten auch unsere Lattentreffer ins Tor gehen können. In der Verlängerung war der Schlagabtausch sogar noch offener. Beide Mannschaften wollten den Sieg. Ein kluger Spielzug von Fatih Baca über Moritz Seiffert, der den Ball auf Ünal-Emre Durmushan spielte, brachte uns dann den Siegtreffer ein. Es war ein hartes Stück Arbeit und der Berliner SC hat sich sehr gut präsentiert. Wir freuen uns über den Einzug in die nächste Pokalrunde.“

In der kommenden Woche ist das Team von Cheftrainer Semih Keskin wieder in der Regionalliga Nordost gefordert. Am Freitag, den 30. September um 19:00 Uhr gastiert der BFC Dynamo im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark. Tickets gibt es im himmelblauen Ticket-Shop. Informationen für den Stadionbesuch folgen Anfang der Woche auf den himmelblauen Kommunikationskanälen.

Aufstellung:

Kinzig – Kühn (106. Milos C.) – Theisen – Baca – Maric – Ogbaidze (106. Anders) – Günay (28. Seiffert) – Inaler – Werbelow (46. Yilmaz) – Mattmüller (78. Durmushan) – Harres

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