Erster Titel der Saison gegen Stern 1900

Das Team sitzt und steht auf dem Rasen und jubelt. Im Hintergrund steigt blauer Rauch auf, Fahnen wehen. Foto: Kai Heuser / @heuserkampf
  • 1. Mai 2023
  • Nina Potzel
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Die Himmelblauen haben es geschafft und den ersten Titel der Saison nach Lichterfelde geholt. Im Finale des Berlin-Pokals gewann die Viktoria mit 2:0 gegen den SFC Stern 1900 – bei bestem Fußballwetter und toller Kulisse.

Sterns Abwehr setzt auf Abseitsfalle

Die 1.470 Zuschauer*innen unterstützten ihre Teams lautstark, sahen jedoch ein vor allem zähes Spiel. Der SFC Stern machte es den Himmelblauen nicht einfach, störte früh. Doch nach etwa zehn Minuten hatten die Tabellenführerinnen der Regionalliga Nordost ins Spiel gefunden und übernahm die Kontrolle. Maja Wasiak prüfte Stern-Torhüterin Nicole Bartholdi, die auf der Linie klären musste (11.).

Wirklich viele Chancen gab es aber nicht zu sehen, da die Sterner Abwehr kompakt stand – und vor allem auf Abseits lauerte. Immer wieder hoben die Assistenzschiedsrichter*innen Andrea Zech und André Köhler die Fahne und Schiedsrichter Fritz Bauer den Arm.

Viktoria stark über die Außen

Besonders über die linke Seite ging bei Viktoria mit Anina Sange (bis zur 25., dann ausgewechselt für Corinna Statz) und Selina Grosch viel. Sie machten immer wieder gute Wege und spielten den Ball dann ins Zentrum. Schaffte es der Stern doch mal bis zu Viktorias Abwehr vorzudringen, waren Kapitänin Marlies Sänger und Vanessa Lux zur Stelle. Kurz vor der Halbzeit witterten die Gegnerinnen der Viktoria noch einmal Luft und stießen häufiger vor. Torhüterin Inga Buchholz hatte bei einem Schuss von Emina Wacker allerdings keine Probleme.

Auf der Gegenseite klappte es dann doch für die Viktoria. Wegen einer längeren Behandlungspause war die Nachspielzeit mit fünf Minuten recht lang angesetzt – für Viktoria perfekt. Quasi mit dem Halbzeitpausenpfiff versenkte Aylin Yaren den aus sechs Metern und aus der Drehung ins Netz. 1:0 für Viktoria!

Doppelpack Yaren gegen SFC Stern 1900

Die zweite Hälfte startete Viktoria stark und sehr druckvoll. Die Läufe in die Tiefe häuften sich und geschahen mit noch mehr Zug zum Tor als schon in der ersten Hälfte. Louise Trapp gelang ein toller Lauf über rechts, sie zog den Schuss aber zu weit übers Tor (54.). Zwanzig Minuten später erging es Trinity Künzel ähnlich (74.). Erst in der 82. Minute sorgte wieder Yaren für die Entscheidung. Auf Halblinks stand sie völlig allein und schloß mit Kraft zum 2:0 für die Himmelblauen ab. Die Freude über diesen Pokalgewinn war riesig, Spielerinnen, Familien und Fans feierten noch lange gemeinsam.

Die Revanche für das letztjährige Pokalfinale ist also geglückt: Schon zum dritten Mal wird nun “FC Viktoria Berlin” auf den Pokal eingraviert werden! Das heißt, dass nicht nur der kleine Pokal, sondern auch der Wanderpokal bei Viktoria bleiben darf.

Nächstes Topspiel ist nicht weit

Das nächste Spitzenspiel für Himmelblau steht direkt vor der Brust: In der Regionalliga Nordost geht es am Sonntag, den 7. Mai, gegen die Tabellendritten von Türkiyemspor.

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