Viktoria-Frauen scheitern im DFB-Pokal – U17 besiegt Halle, U19 mit Remis gegen Osnabrück

  • 27. September 2020
  • FC Viktoria 1889 Berlin
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Für die Frauen des FC Viktoria 1889 ist das DFB-Pokal-Abenteuer nach der Niederlage beim VfL Bochum (0:3) in Runde eins vorbei. Besser lief es für die U17 zum Start der Junioren-Bundesliga gegen Halle (2:1), die U19 teilte sich die Punkte bei der Heim-Premiere mit dem VfL Osnabrück (2:2).

Nach drei klaren Siegen zum Auftakt in der Regionalliga Nordost hatte Roman Rießler den Auftritt der Viktoria-Girls beim Spitzenreiter der Staffel West als „sportliche Standortbestimmung“ bezeichnet. Am Ende musste sich seine Mannschaft im Ruhrstadion recht deutlich geschlagen geben. Vor der Pause hatte der VfL doppelt getroffen, nach dem Wechsel legten die Gastgeberinnen einmal nach.

„Wir mussten reichlich Lehrgeld bezahlen. Das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf nicht wider, denn wir waren für Bochum durchaus ein ebenbürtiger Gegner. Leider ist es uns nicht gelungen, Kapital aus unseren richtig guten Chancen zu schlagen. Der VfL hat unsere Fehler in der Defensive kaltschnäuzig genutzt. Ich denke, diese Erfahrung bringt uns in der Entwicklung voran“, stellte Coach Rießler fest, der sich mit den Viktoria-Frauen nun auf Meisterschaft und Berliner Pokal konzentrieren wird.

Einen Start nach Maß legte die U17 der Himmelblauen in der Junioren-Bundesliga Nord/Nordost hin. In einem packenden Spiel setzte sich das Team von Arthur Jujko gegen den Halleschen FC durch. Nach dem Rückstand traf Colin Drost vor der Pause zum Ausgleich, für das furiose Finale einer umkämpften zweiten Hälfte sorgte dann Dominic Schmüser mit dem Siegtreffer in der Nachspielzeit.

„Wir sind fahrig gestartet, haben die Nervosität aber nach 20 Minuten abgelegt, uns auch vom Gegentor nicht beeindrucken lassen und schnell zurückgeschlagen. Im zweiten Durchgang waren wir klar besser, frischer und schneller als Halle. Der Treffer fiel spät, war aber hochverdient“, zeigte sich Jujko letztlich sehr zufrieden.

Trotz Überlegenheit und einer Vielzahl an guten Chancen kam die U19 bei der Heim-Premiere nicht über ein Remis gegen den VfL Osnabrück hinaus. Nach der Niederlage zum Bundesliga-Auftakt in Halle (0:4) bot das Team von Semih Keskin jedoch eine starke Vorstellung. Diren Mehmet Günay und Matteo Gumaneh (Elfmeter) trafen für die Himmelblauen

„Wir haben sofort ins Spiel gefunden und hatten richtig gute Chancen, bekommen den Ball aber nicht über die Linie und kassieren aus heiterem Himmel das 0:1. Auch in der zweiten Halbzeit haben wir überragend begonnen, eine Klasse-Reaktion gezeigt und das Spiel gedreht. Leider haben die Jungs es dann versäumt, den Deckel draufzumachen“, analysierte Keskin und stellte fest: „Dann kam es, wie es so oft kommt: Aus dem Nichts macht Osnabrück den Ausgleich. Es ist ärgerlich, dass wir uns nicht mit drei Punkten belohnt haben, mit der Leistung bin ich aber zufrieden. Darauf bauen wir auf.“

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