Siebter Neuzugang für die 3. Liga: Soufian Benyamina wird Himmelblauer

  • 28. Juli 2021
  • Vera Krings
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Auf der Suche nach einem Stürmer ist Viktoria Berlin fündig geworden. Soufian Benyamina, geboren in Berlin, hat bei den Himmelblauen einen Vertrag für zwei Jahre unterschrieben. Der 31-Jährige war zuletzt vereinslos, trainiert aber bereits seit einigen Wochen mit der Mannschaft von Cheftrainer Benedetto Muzzicato mit.

„Als waschechter Berliner ist es für mich etwas Besonderes für einen Berliner Club im Profifußball zu spielen. Mit meiner Familie und meinen Freunden im Hintergrund ist das natürlich auch eine Extra-Motivation. Man merkt deutlich, was derzeit im Verein entsteht, wie sich die Strukturen verbessern und dass hier ein klarer Plan verfolgt wird“, sagt Soufian Benyamina über seine neue Aufgabe und betont: „Ich möchte meine Erfahrungen einbringen in diese recht junge Truppe und möchte dabei helfen, dass Viktoria Berlin sich im Profibereich hinter Hertha und Union etablieren kann. Ich habe richtig Bock auf dieses spannende Projekt und wünsche mir, dass wir mit mutigem und schönem Fußball den Klassenerhalt sichern können.“

Rocco Teichmann, Sportdirektor der Himmelblauen, sagt: „Soufian ist bereits fast seit Vorbereitungsbeginn in das Team integriert und alle Parteien waren sich einig, dass uns diese Personalie sportlich und menschlich sehr weiterhelfen wird. Er wird uns mit seiner Drittliga-Erfahrung in der einen oder anderen Phase der kommenden Saison definitiv bereichern können. Darüber hinaus bringt Soufian eine Mentalität mit, die ihm auch Führungsqualitäten bescheinigt und er ist natürlich auch torgefährlich, was für uns eine wichtige Rolle spielt bei den Partien, die auf uns zukommen werden.“

Soufian Benyamina wurde in der Jugend von Hertha BSC und Union Berlin ausgebildet, sammelte dann Drittliga-Erfahrung bei Carl-Zeiss Jena, spielte beim VfB Stuttgart II und kam auch zu Bundesliga-Einsätzen mit der ersten Mannschaft. Nach Stationen bei Dynamo Dresden, Preußen Münster, Wehen Wiesbaden und Hansa Rostock ging es für ihn dann in die polnische erste Liga. Zuletzt stand er beim VfB Lübeck unter Vertrag.

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