Vierter Heimsieg: Viktoria Berlin schlägt Wehen Wiesbaden 3:1

  • 11. September 2021
  • Vera Krings
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Im Gegensatz zum vorherigen Spiel gegen den SC Verl musste Cheftrainer Benedetto Muzzicato seine himmelblauen Jungs auf einer Position umstellen. Für den gesperrten Yannis Becker begann Christopher Theisen. Das Spiel begann unterhaltsam und gleich legte die Viktoria einen Blitzstart hin. In der vierten Minute verwertete Lucas Falcao einen Schuss von Erhan Yilmaz zum 1:0. Zehn Minuten später hatte der Gast aus Wiesbaden seine erste gefährliche Chance, der Heber von Goppel ging über das Viktoria-Tor. Nachdem Goppel den Ball im Strafraum von Viktoria Berlin querlegen wollte, klärte Jakob Lewald den Ball zur Ecke (25.). Im Anschluss wurde Enes Küc Schuss zur Ecke geblockt (28.). Nach der folgenden Ecke konterte Wehen Wiesbaden, den ersten Schuss konnte Viktoria-Keeper Philip Sprint noch parieren, den zweiten verwandelte John Iredale zum 1:1-Ausgleich (29.). Nach einem Foul am Strafraum des Wiesbadener Torhüters sah dieser die gelbe Karte (35.). Den Freistoss setzte Falcao in die Mauer (36.). Kurz vor der Halbzeitpause verlängerte Falcao nach einer Ecke den Ball auf Patrick Kapp, der knapp am Tor vorbeiflog (41.).

Der Start in die zweite Halbzeit konnte nicht besser laufen. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff zirkelte Tolcay Ciğerci den Ball zur erneuten Führung in die Maschen (47.). Kurz danach eroberte Küc den Ball am gegnerischen Strafraum, seinen Schuss konnte Stritzel sicher abfangen (51.). In den folgenden Minuten kamen die Himmelblauen immer wieder gefährlich vor das Tor der Gäste aus Wiesbaden. Erst wurde Ciğercis Schuss geblockt (60.), dann klärten die Wiesbadener eine Zwei-gegen-Eins Situation zur Ecke (65.) und zuletzt köpfte Lewald knapp über das Tor (66.). In der 73. Minute wurde Lukas Pinckert auf der rechten Seite von Ciğerci geschickt, sein Abschluss ging über das Tor. Kurz vor Ende der Partie dann der erlösende Treffer für Viktoria Berlin. Nachdem der eingewechselte Moritz Seiffert seinen Gegenspieler überlupfte, schob der ebenfalls eingewechselte Soufian Benyamina zum 3:1 Endstand ein (88.).

„Wehen Wiesbaden hat eine sehr hohe Qualität, wir wussten was da heute auf uns zukommt. Aber man hat trotzdem sehen können, dass wir den Sieg wollten, dass wir wieder einmal unseren Spielstil zeigen wollten. Der Matchplan hat gegriffen und wir sind mit viel Lust ins das Spiel gegangen. In der dominanten Phase von Wehen hatten wir dann natürlich auch das Quäntchen Glück auf unserer Seite. Wir sind momentan einfach im Flow, aber ich bin nach wie vor der Meinung, dass es auch andere Zeiten geben wird. Die aktuelle Phase nehmen wir so natürlich gerne mit”, sagte Cheftrainer Benedetto Muzzicato nach dem vierten Heimsieg der Himmelblauen.

Mit einem 10:1-Sieg im AOK-Landespokal gegen den SSC Teutonia 99 und einem 3:1-Heimsieg gegen den SV Wehen Wiesbaden in der 3. Liga blickt das Team von Cheftrainer Benedetto Muzzicato gelassen auf die kommende Trainingswoche. In der nächsten Woche steht für die Himmelblauen das Auswärtsspiel bei der zweiten Mannschaft des SC Freiburg auf dem Plan. Gespielt wird am Sonntag, den 19. September um 13:00 Uhr. Eine Woche später am Montag, den 27.September um 19:00 Uhr steigt das nächste Heimspiel gegen den TSV Havelse. Tickets gibt es im Ticket-Shop der Himmelblauen.

Sprint – Lewald – Yilmaz (76. Seiffert) – Theisen – Küc (76. Hahn) – Falcao (68. Benyamina) – Ciğerci (90. Kayo) – Kapp – Jopek (90. Verkamp) – Pinckert – Menz

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