Viktoria Berlin muss sich mit 0:2 dem SV Wehen Wiesbaden geschlagen geben

  • 19. Februar 2022
  • Vera Krings
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Nach der deutlichen Heimniederlage gegen Eintracht Braunschweig am vergangenen Mittwochabend reisten die Himmelblauen am Samstagmittag zum SV Wehen Wiesbaden. 1.169 Zuschauer:innen zog es in die BRITA-Arena. Cheftrainer Benedetto Muzzicato nahm im Gegensatz zum letzten Spiel vier personelle Änderungen vor: Cebrail Makreckis, Christopher Theisen, Pasqual Verkamp und Mladen Cvjetinovic begannen für Enes Küc, Lucas Falcao, Shalva Ogbaidze und Lukas Pinckert.

Den ersten Versuch der Himmelblauen gab es bereits nach zwei gespielten Minuten. Ein langer Einwurf fand Björn Jopek im Strafraum, der seinen Gegenspieler noch aussteigen ließ und dann aus der Luft direkt auf das Tor schoss. Der Torhüter der Gastgeber konnte den Ball sicher fangen (2.). Die erste Chance der Wiesbadener hatte es direkt in sich, Brumme kam vom Elfmeterpunkt aus zum Abschluss, doch Julian Krahl rettete auf der Linie zur Ecke (10.). Patrick Kapp blockte einen gefährlichen Schuss von Kempe im eigenen Strafraum zur Ecke. Auch diese bereinigte Kapp per Kopfball (19.). Nach 22 Minuten köpfte Gustaf Nilsson eine Flanke von der rechten Seite ins Tor zur Wiesbadener Führung nach 22 Minuten. Nach einer Passkombination der Gastgeber am Berliner Strafraum war es am Ende Lucas Brumme, der per Linksschuss auf 2:0 erhöhte (29.).

Zu Beginn der zweiten Halbzeit brachte Benedetto Muzzicato Falcao für Verkamp. Kurz danach musste er verletzungsbedingt zum zweiten Mal auswechseln, Christoph Menz ersetzte Jopek (52.). Nilssons ersten Versuch konnte Krahl noch parieren, der Nachschuss kullerte knapp am Tor vorbei (56.). Vier Minuten später nahm Benedetto Muzzicato die nächsten beiden Wechsel vor: Shalva Ogbaidze und Lukas Pinckert ersetzten Cvjetinovic und Makreckis (60.). Direkt im Anschluss riss Krahl seine Fäuste hoch und blockte per Faustabwehr einen Distanzschuss von Prokop (61.). Nach einer Ecke rettete Krahl mit den Fingerspitzen den Kopfball von Nilsson (69.). Für die letzten 20 Minuten kam Martin Gambos für Theisen neu in die Partie (70.).

„Ich glaube, ich kann nur das wiederholen, was ich auch in den letzten Tagen gesagt habe. Wir sind aktuell nicht in der Lage, unser Spiel zu spielen. Die Hinserie zu kopieren, ist in der Situation, in der wir uns befinden, nicht möglich. Keiner kann etwas dafür, wie der Januar gelaufen ist, aber das spürt man im Moment einfach noch deutlich. In einer Englischen Woche keine Optionen zu haben als Trainer, weil es mit Evina und Küc seit Mittwoch auch wieder zwei Ausfälle gibt, ist einfach schlecht, vor allem wenn man die Rotation dringend benötigt. Die letzten drei Spiele bieten uns Lernprozesse, wir müssen die Phase nutzen, um Kraftausdauer zu entwickeln. Man merkt, dass die anderen Mannschaften uns zwei, drei Spiele voraus sind, trotzdem haben die Jungs sich heute reingeworfen, insbesondere in der zweiten Halbzeit. Ich hoffe, dass die nächste Woche eine effektive Woche wird, dass die Jungs schnell vergessen und mit einem freien Kopf in das Spiel gegen den SC Freiburg II gehen können“, sagte Chefcoach Benedetto Muzzicato auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.

Als nächstes steht für die Himmelblauen ein Testspiel gegen Berlin-Ligist SV Empor an. Danach findet das Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des SC Freiburg im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark statt. Gespielt wird am 27. Februar 2022 um 13:00 Uhr. Tickets gibt es im Ticket-Shop der Himmelblauen.

Krahl – Lewald – Makreckis (60. Ogbaidze) – Theisen (70. Gambos) – Ezeh – Kapp – Verkamp (46. Falcao) – Seiffert – Hahn – Jopek (52. Menz) – Cvjetinovic (60. Pinckert)

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