Viktoria Berlin unterliegt dem Bundesligisten 1. FC Union mit 1:3

  • 29. Juni 2022
  • Vera Krings
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Bei sommerlichen Temperaturen empfing Viktoria Berlin am Mittwoch, den 29. Juni um 18:00 Uhr den Bundesligisten und Europa League-Teilnehmer 1. FC Union im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark. 2.324 Zuschauer:innen sahen sich das Freundschaftsspiel der beiden Hauptstadt-Klubs an.

Schon früh mussten die Himmelblauen den ersten Gegentreffer einstecken: Sven Michel traf nach einem Eckball von Niko Gießelmann für die Köpenicker in der ersten Spielminute zum 1:0 aus Union-Sicht. Beeindrucken ließ sich das Team von Cheftrainer Semih Keskin aber nicht und kam nach und nach besser in die Partie. Der Bundesligist blieb spielbestimmend, konnte aber zunächst nicht für viele weitere Highlights sorgen. Eines war Michels zweiter Treffer in der 35. Minute per Kopf. Die Himmelblauen präsentierten sich gegen den Europa League-Teilnehmer nichtsdestotrotz gut, gaben sich auch nach dem 2:0-Rückstand nicht geschlagen. Einen starken Kopfball von Jakob Lewald konnte Unions Torhüter Jakob Busk halten. Nach der Pause wechselte Chefcoach Semih Keskin zum ersten Mal: Milos Cvjetinovic kam für Oliver Maric. Wenige Minuten später tauschte er dann auf vier Positionen Oleg Skakun, Yousef Emghames, Jeronimo Mattmüller und Probespieler Ricardo Michael kamen für Christopher Theisen, Batikan Yilmaz, Enes Küc und Firat Sucsuz. Viktoria Berlin agierte auch in der zweiten Halbzeit mutig, hielt gut gegen starke Unioner an. In der 60. Minute erhöhte Voglsammer nach flacher Hereingabe von Skarke auf 3:0. Keskin wechselte anschließend erneut mehrfach, brachte Marten Schulz, Shadrach Frimpong, Junis Anders und Ünal Durmushan für Maximilian Kinzig, Jakob Lewald, Nikell Touglo und Berk Inaler. Schließlich belohnten sich die Himmelblauen kurz vor Schluss doch noch: Ünal Durmushan traf in der 81. Minute zum 1:3-Endstand aus Viktoria-Sicht.

Semih Keskin sagte nach dem Testspiel: „Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden mit dem Auftreten der Jungs. Ein früher Rückstand ist immer ärgerlich, man läuft von Beginn an hinterher. Allerdings haben sie den Treffer gut weggesteckt und konzentriert an dem gearbeitet, was wir uns vorgenommen haben. Für uns gilt es nun, die Fehler zu analysieren und weiter hart zu arbeiten. Wir schauen von Spiel zu Spiel und achten dabei nicht auf nur das Team als Ganzes, sondern auch auf die Entwicklung jedes einzelnen.“

Das nächste Testspiel der Himmelblauen steht am Samstag, den 9. Juli an. Um 13:00 Uhr spielen sie auf dem Sportplatz Siehten gegen den Ludwigsfelder FC.

Kinzig (Schulz) – Sucsuz (Michael) – Lewald (Frimpong) – Mladen C. – Touglo (Anders) – Günay – Inaler (Durmushan) – Maric (Milos C.) – Theisen (Skakun) – Küc (Mattmüller) – Yilmaz (Emghames)

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