Die Himmelblauen setzen sich im Testspiel mit 2:0 gegen den RSV Eintracht durch

  • 13. Juli 2022
  • Gastautor
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Nachdem bereits der letzte Test gegen den Ludwigsfelder FC erfolgreich absolviert wurde, konnte Viktoria Berlin auch am heutigen Mittwochabend gegen den Oberligisten RSV Eintracht einen Testspielsieg einfahren. Auf dem Zille-Platz in Stahnsdorf setzte sich Viktoria Berlin gegen den RSV mit 2:0 durch. Die Tore erzielten Moritz Seiffert und Samir Werbelow.

Beide Teams tasteten sich langsam in die Partie vor. In den ersten zehn Minuten gab es kaum Sehenswertes. Der RSV konnte nur wenige Angriffe verzeichnen und scheiterte immer im letzten Drittel an der Abwehr der Himmelblauen. Eine Ecke in der zehnten Minute für den RSV Eintracht konnte Nikell Touglo blocken und damit einen schnellen Konter einleiten. Moritz Seiffert setzte den Ball schließlich nur knapp rechts am Tor der Gastgeber vorbei. Nur wenige Minuten später versuchte es Yousef Emghames aus der Distanz – drüber (14. Minute). Nach einer Viertelstunde nahm das Spiel an Fahrt auf, die Himmelblauen erhöhten das Tempo und gingen prompt in Führung. Seiffert konnte einen langen Ball von Diren Günay auf der linken Seite gut verarbeiten und unten rechts im Tor des RSV unterbringen (16. Minute). Das Team von Chefcoach Semih Keskin hielt das Tempo weiterhin hoch. In der 20. Minute setzte ein Spieler des RSV den Ball rechts am Kasten von Viktoria-Torhüter Marcel Köstenbauer vorbei. Drei Minuten später war es erneut Seiffert, der sich einen langen Ball von Touglo schnappte, ihn über RSV-Torwart Hemicker lupfte, aber nur den Pfosten traf (23. Minute). In den folgenden zehn Minuten wurde die Partie etwas fahriger. Beide Mannschaften konnten sich keine nennenswerten Chancen erarbeiten. Kurz vor dem Pfiff zur Pause nahm sich Samir Werbelow ein Herz, dribbelte sich durch die Abwehr des RSV Eintracht und zog ab: 2:0 (42. Minute). Die letzte Aktion der ersten Hälfte gehörte Diren Günay, der stark abschloss, aber nur den Innenpfosten traf.

Die zweite Halbzeit hatte weitaus weniger zu bieten, als die erste Halbzeit. Viktoria Berlin ging weiter hohes Tempo und kombinierte sich häufig schnell nach vorne. Oftmals stand ein Spieler der Himmelblauen im Abseits. In der 58. Minute gab es dann eine erste gute Chance: Einen schönen Ball von Günay von links verpasste Theisen nur knapp, versuchte es dennoch und scheiterte an Hemicker. Der RSV Eintracht versuchte durch Konter immer wieder Nadelstiche zu setzen. Einen wuchtigen Schuss von Alexander Möhl in Strafraumnähe blockte Seiffert ins Tor-Aus (59. Minute). Direkt im Anschluss blockte der RSV-Torhüter einen Torschuss von Seiffert nach einem Angriff – für den Nachschuss war kein Himmelblauer zur Stelle (60. Minute). Anschließend wechselte Chefcoach Semih Keskin das erste Mal: Für Köstenbauer, Baca, Küc und Theisen kamen Marten Schulz, Junis Anders, Ünal Durmushan und Jeronimo Mattmüller. Viktoria Berlin blieb weiterhin dominant, war im letzten Drittel aber zu oft nicht effektiv genug und vergab viele gut herausgespielte Chancen. In der 70. Minute tauschte Keskin auf vier Positionen: Für Touglo, Günay, Milos Cvjetinovic und Emghames kamen Firat Sucsuz, Batikan Yilmaz, Oleg Skakun (U19) und Pál Helmich (U19). In den letzten 15 Minuten passierte nicht mehr viel. Ünal Durmushan setzte den Ball nach einer Flanke von Seiffert über das Tor des RSV. Somit blieb es nach 90 Minuten beim 2:0-Testspiel-Sieg für die Himmelblauen.

Semih Keskin sagte nach dem Spiel: „Die Jungs haben heute einen richtig guten Auftritt gezeigt. Die Mentalität hat auch zu großen Teilen gestimmt. Hier können wir noch nachsteuern. In der Chancenverwertung hatten wir leider große Defizite. Daran müssen wir in den kommenden Tagen im Trainingslager arbeiten. Das nächste Testspiel gegen den Chemnitzer FC in anderthalb Wochen ist eine gute Generalprobe für den Liga-Start.“

Am morgigen Donnerstag geht es für das Team von Semih Keskin ins sechstägige Trainingslager nach Polen. Das nächste Testspiel steht nach heutigem Stand am 23. Juli an. Dann geht es für die Himmelblauen zum Chemnitzer FC. Gespielt wird um 14:00 Uhr im Stadion an der Gellertstraße in Chemnitz.

Aufstellung:
Köstenbauer (60. Schulz) – Touglo (70. Sucsuz) – Lewald – Baca (60. Anders) – Seiffert – Günay (70. Yilmaz) – Werbelow – Milos C. (70. Skakun) – Emghames (70. Helmich) – Küc (60. Durmushan) – Theisen (60. Mattmüller)

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