Viktoria Berlin verliert das letzte Testspiel der Vorbereitung gegen den CFC mit 0:2

  • 23. Juli 2022
  • Vera Krings
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In der Generalprobe vor dem Saisonstart muss sich Viktoria Berlin gegen den Chemnitzer FC mit 0:2 geschlagen geben. Am Samstag, den 23. Juli empfing der CFC das Team von Cheftrainer Semih Keskin im Rahmen seiner Saisoneröffnung im Stadion an der Gellertstraße in Chemnitz. 697 Zuschauer:innen sahen die Partie im Stadion. Für beide Teams war es das letzte Testspiel der Sommervorbereitung.

Beide Mannschaften ließen zu Beginn wenig zu und kamen selten in den gegnerischen Strafraum. Eine erste Ecke von Pagliuca war für Viktorias Torhüter Marcel Köstenbauer kein Problem (6. Minute). Vier Minuten später ging das Team von Christian Tiffert in Führung: Nach einer Ecke traf Brügmann nach Vorlage von Müller mit dem Kopf zum 1:0 (10. Minute). Drei weitere Ecken konnte das Team von Semih Keskin gut wegverteidigen. Chemnitz kontrollierte die Partie nach der Führung, doch die himmelblauen Berliner versuchten immer wieder Nadelstiche zu setzen. Schöne Kombinationen nach vorne konnte der CFC unterbinden. So kam Torhüter Jakubov einem langen Ball von Kapitän Jakob Lewald auf Moritz Seiffert knapp zuvor (17. Minute). In der 23. Minute lief Enes Küc den Chemnitzern über rechts davon und schloss ab. Den Ball konnte Jakubov mit beiden Händen abwehren. Nach einer Ecke köpfte der heranfliegende Zickert aus kurzer Distanz auf das Tor der Berliner, doch Köstenbauer bewies seine starken Reflexe (27. Minute). Viktoria Berlin sortierte sich in dieser Phase besser. Nach einem Eckball für die Berliner fasste sich Mladen Cvjetinovic ein Herz, schoss aber knapp links am Tor der Chemnitzer vorbei (34. Minute). Einen etwas zu weit vorgelegten Ball konnte Jakubov vor dem heranrauschenden Berk Inaler sichern (36. Minute). Anschließend schaltete Chemnitz wieder in den Vorwärtsgang. Fouls beider Teams im Mittelfeld machten das Spiel fahriger. Die letzte Chance der ersten Hälfte gehörte den Gastgebern, doch Köstenbauer konnte den Ball im Eins-gegen-Eins mit Walther mit dem Fuß klären. Mit dem 0:1 aus Viktoria-Sicht ging es in die Pause.

Ohne Wechsel gingen beide Mannschaften in die zweite Halbzeit. Eine Ecke zu Beginn brachte Viktoria Berlin nichts ein (48. Minute). Kurz darauf verstolperte Pagliuca eine gute Chance im Strafraum der Berliner (50. Minute). Chemnitz blieb aber gefährlich und so war es Brügmann der nur zwei Minuten später aus kurzer Distanz über Köstenbauers Tor schoss (52. Minute). Das Spiel nahm an Fahrt auf. Eine gute Vorlage über links von Moritz Seiffert verpasste Diren Günay nur knapp mit dem Kopf (54. Minute). Anschließend machte der CFC wieder Druck, doch Jakob Lewald konnte im eigenen Strafraum einige gute Chancen der Chemnitzer vereiteln. In der 59. Minute wechselte Viktoria-Coach Keskin das erste Mal: Für Nikell Touglo kam Ünal Durmushan. In der 69. Minute gab es dann fast den Ausgleich: Nachdem Enes Küc und Moritz Seiffert sich schön durch den Sechzehner des CFC kombiniert hatten, legte Küc den Ball für Jeronimo Mattmüller vor, der zog ab, traf aber nur den Pfosten. Kurz darauf brachte Semih Keskin Christopher Theisen für Berk Inaler (72. Minute). Einen starken direkten Freistoß des CFC von rechts auf Höhe des Sechzehners konnte Köstenbauer mit einer Parade halten (74. Minute). In der 81. Minute brachte Keskin Batikan Yilmaz für Jeronimo Mattmüller und Milos Cvjetinovic für Samir Werbelow. Nach einer Ecke gab es erneut die Chance auf den Ausgleich für die Berliner: Fatih Baca köpfte eine Ecke von Küc jedoch zu zentral auf das CFC-Tor (83. Minute). Wenige Minuten vor Schluss konnten die Hausherren dann noch einmal durch den eingewechselten Ulrich auf 2:0 erhöhen (86. Minute).

„Wir haben heute eine ordentliche Partie gezeigt, in der wir aber auch unsere Defizite erkennen konnten. Daran müssen wir arbeiten und unser Spiel weiterentwickeln. Phasenweise haben die Jungs das nicht schlecht gemacht und nach dem frühen Gegentreffer gut dagegen gehalten. Einige schöne Kombinationen haben wir leider nicht mit effektiven Torabschlüssen krönen können. Trotzdem sind die Jungs konzentriert geblieben und haben unseren Matchplan verfolgt. Wir sind auf dem richtigen Weg, haben aber auch noch viel Arbeit vor uns“, erklärte Chefcoach Semih Keskin nach dem Test.

In einer Woche wird es ernst für das Team von Cheftrainer Semih Keskin. Dann empfangen sie in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals den Bundesligisten VfL Bochum. Informationen zu Tickets und dem Stadionbesuch sind hier zu finden: Viktoria Berlin empfängt den VfL Bochum im DFB-Pokal.

Aufstellung: 

Köstenbauer – Touglo (59. Durmushan) – Lewald – Baca – Seiffert – Werbelow (81. Milos C.)  – Inaler (72. Theisen) – Mladen C. – Küc – Mattmüller (81. Yilmaz) – Günay

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