Viktoria besiegt Tabellenführer RWE mit 1:0

  • 1. April 2023
  • Viktoria Berlin
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Enes Küc hatte in seinem selbstbewussten Ausblick nach dem Pokalviertelfinale Recht behalten: „Wir haben einen Lauf, können jedes Team schlagen und fahren nach Erfurt, um zu gewinnen.“

Berk Inaler (67.) war nach einem Standard und eigenem guten Laufweg der Mann des Tages vor knapp 4000 Besucher:innen im Steigerwaldstadion. Der Treffer unserer „Mittelfeld-Maschine“ entschied in der 67. Minute das Match der beiden zuletzt lange ungeschlagenen Teams. Der Sieg unserer Himmelblauen ging aufgrund einer starken Defensivleistung in Ordnung, denn die Erfurter ließen vor, wie immer, stimmungsvoller Kulisse einfach zu viele eigene Möglichkeiten liegen. 90 Minuten sahen die vielen thüringischen und die mitgereisten Berliner Fans ein stetes Hin und Her mit Drucksituationen auf beiden Seiten. Schiedsrichter Florian Lukawski war ständig von Box zu Box unterwegs. Beiden Mannschaften war stets anzumerken, den Sieg unbedingt zu wollen.

Dass das Pendel am Ende für Viktoria aufschlug war glücklich, aber durchaus nicht unverdient. Die Truppe wollte diesen wichtigen Dreier unbedingt, kommt sie doch jetzt genau auf die magische 40 Punkte-Schwelle und dürfte mit „unten“ nun wirklich nichts mehr zu tun haben. Es ist genau das eingetreten, was Trainer Semih Keskin nach der nunmehr letzten Niederlage gegen Herthas Bubis prophezeit hatte: „Wir schauen nur nach oben.“ Sein Fazit jetzt nach Erfurt: „Unsere junge Mannschaft musste Erfahrungen sammeln und das hat sie getan. Und dann kommt eben auch mal ein etwas glücklicher Sieg bei RWE zustande.“

Am Mittwoch wartet nun ab 19 Uhr daheim der nächste Kracher auf Kapitän Cvjetinović und Co: Der Tabellenzweite Energie Cottbus kommt nach Lichterfelde. Tickets gibt es in unserem Ticket-Shop. Die Truppe von „Pele“ Wollitz konnte freilich den Ausrutscher von RWE nicht nutzen, verlor im Stadion der Freundschaft 1-2 gegen Hertha II.

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