Bittere Niederlage für die Himmelblauen im Pokal-Halbfinale

  • 22. Mai 2021
  • Vera Krings
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Viktoria Berlin muss sich im Halbfinale des AOK-Landespokals gegen einen effektiven BFC Dynamo mit 0:3 geschlagen geben. Die Himmelblauen verpassten damit die Chance auf die dritte Finalteilnahme in Folge.

„Wir haben heute ein paar wesentliche Fehler gemacht zu Beginn, insbesondere beim Verteidigen der Standards. Da haben wir uns selbst bestraft und dann folgte noch der Elfmeter. Damit haben wir uns das Leben in der ersten Halbzeit selbst schwer gemacht. In der zweiten Halbzeit haben wir versucht, alles in die Waagschale zu werfen, aber es hat leider nicht gereicht“, konstatiert Jakob Lewald enttäuscht nach dem Spiel.

Cheftrainer Benedetto Muzzicato sagt zur Niederlage: „Leider war heute nicht bei allen der Glaube an einen Sieg da. Wir haben heute gemerkt, das besonders im letzten Drittel keine guten Entscheidungen getroffen wurden und dass Effektivität im Fußball alles ist. Das konnte man heute gut sehen. Drei Standards haben dem BFC zum verdienten Sieg gereicht. Unsere Idee für den Matchplan war gut, aber wir haben sie heute leider einfach nicht gut umgesetzt, waren nicht effektiv und hatten auch ein bisschen Pech. Es gab Momente, in denen wir hätten rankommen können, aber da fehlten dann der Glaube, die Spannung und letzten Endes auch die Tore.“

Der BFC Dynamo entschied das Spiel in der ersten Halbzeit mit drei Toren nach Standards. In der 17. Minute erzielte Dynamo-Kapitän Andreas Dennis Pollasch nach einer Ecke den 1:0-Führungstreffer, ehe Michael Blum nur wenige Minuten später nach einem Freistoß in der 22. Minute auf 2:0 erhöhte. Per Elfmeter traf Matthias Steinborn in der 26. Minute.

Die Himmelblauen dürfen dennoch auf eine sehr erfolgreiche Saison 2020/2021 zurückblicken, an deren Ende der Aufstieg in die 3. Liga und mit dem verlorenen Halbfinale die einzige Pflichtspielniederlage steht.

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