Himmelblaue U17 verliert gegen RB Leipzig mit 1:3, U19 bezwingt den 1. FC Union mit 2:1

  • 29. August 2022
  • Vera Krings
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Viktorias U17 empfing am Samstag, den 27. August RB Leipzig im Friedrich-Ebert-Stadion. Mit 1:3 musste sich das Team von Trainer Arthur Jujko den Leipzigern geschlagen geben. Einen Tag später gastierte der 1. FC Union ebenfalls im Stadion an der Bosestraße bei der himmelblauen U19. Die Jungs von Trainer Thorsten Meyer konnten das Berlin-Derby mit 2:1 für sich entscheiden.

U17: Viktoria Berlin vs. RB Leipzig 1:3

Die erste Hälfte gestaltete sich ausgeglichen. RB zog sich zunächst etwas zurück und versuchte, über Umschaltmomente gefährlich zu werden. Die erste Möglichkeit des Spiels hatte Viktoria Berlin: Basim El-Hajs wuchtiger Freistoß aus 25 Metern landete jedoch an der Latte. RBs beste Möglichkeit aus spitzem Winkel durch Yannick Eduardo konnte Viktoria-Torhüter Joel Görner Tellez noch vereiteln. Nach einer Hälfte, in der sich beide Teams auf Augenhöhe begegneten, musste die Mannschaft von Arthur Jujko kurz vor dem Pausenpfiff jedoch einen Rückstand hinnehmen: Eduardo verwertete eine Flanke aus halblinker Position und köpfte zum 0:1 ein (42. Minute).

Die zweite Halbzeit startete unglücklich für die himmelblaue U17: Ein Eckball von RB auf den kurzen Pfosten streifte den Kopf von Viktorias Innenverteidiger Marvin Pohl und landete im Tor (48. Minute, ET). In der 55. Minute brachte Jujko mit Efekan Isik (für Lehmann), Jalil Abu Hejab (für Zekir Oglou) und Ömer Yavuz (für Kaufmann) frischen Wind in die Partie. Viktoria Berlin arbeitete sich stark ins Spiel und erzielte durch Efekan Isik den verdienten Anschlusstreffer (70. Minute). Doch die Freude währte nur kurz und RB stellte den Zwei-Tore-Vorsprung durch einen Treffer von Cenny Neumann wieder her (74. Minute). In der Schlussviertelstunde war Viktorias U17 bemüht, noch einmal den Anschluss herzustellen, war allerdings nicht mehr zwingend genug. RB Leipzig verwaltete den 3:1-Sieg bis zum Schluss.
Trainer Arthur Jujko sagte nach der Niederlage: „Wir haben heute wieder gezeigt, dass die großen Nachwuchsleistungszentren es gegen uns nicht leicht haben. Es gab Phasen im Spiel, in denen wir aktiver und besser waren. Wenn wir weiter so gut arbeiten, werden wir das nötige Matchglück in Zukunft auch einmal auf unserer Seite haben.“

U19: Viktoria Berlin vs. 1. FC Union Berlin 2:1

Viktorias U19 kam sehr gut in die Partie, hatte in den ersten 20 Minuten mehr Spielanteile und konnte die Zweikämpfe überwiegend für sich entscheiden. Union Berlin arbeitete sich nichtsdestotrotz ins Spiel und übernahm anschließend etwas mehr die Kontrolle. Viktoria Berlin wurde dann durch einen Konter gefährlich. Mustafa Keskin konnte im Strafraum nur noch durch ein Foul gestoppt werden und so gab es Elfmeter für das Team von Trainer Thorsten Meyer. Oleg Skakun trat an und verwandelte zum 1:0 (30. Minute). Mit diesem Spielstand ging es auch in die Pause.

In der zweiten Halbzeit stellte Meyer sein Team taktisch um, um für Entlastung im Mittelfeld zu sorgen. Die Taktik ging auf, obwohl die Köpenicker weiterhin mehr Spielkontrolle hatten. Zu klaren Chancen kamen sie aber nicht. Die himmelblaue U19 legte in dieser Phase des Spiels eine starke Mentalität an den Tag. Durch eine kleine Unachtsamkeit auf der linken Seite gelang es Union Berlin jedoch, eine Flanke zu schlagen, die Tim Schleinitz zum 1:1-Ausgleich verwertete (59. Minute). Bei den Köpenickern schwanden langsam die Kräfte. Thorsten Meyer konnte durch die Wechsel den Druck auch noch einmal erhöhen und so setzte sein Team ab der 80. Minute Nadelstiche. Schließlich war es Mustafa Keskin, der sich auf der linken Seite durchsetzte und stark zur 2:1-Führung abschloss (83. Minute). Union versuchte es in den letzten Minuten über lange Bälle, doch Viktorias U19 hielt dem Druck stand und brachte den Sieg über die Zeit.
Trainer Thorsten Meyer war zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Das Spiel hatte einen absoluten Derby-Charakter. Beide Teams haben sich von einer guten Seite gezeigt. Es gab viele Zweikämpfe und viel Härte. Ich glaube, wir wollten den Sieg heute etwas mehr, haben die richtige Mentalität bewiesen und dadurch auch verdient gewonnen. Die ersten drei Punkte tun uns auf jeden Fall gut.“

In einer Woche treten beide Teams wieder auswärts und diesmal im Norden an. Während die U17 am Samstag, den 3. September um 12:00 Uhr bei Werder Bremen gastiert, spielt die U19 ebenfalls am Samstag um 12:00 Uhr beim Hamburger SV.

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