Makellose Bilanz: Frauen und U17 bauen Traumstart aus, U19 im Pokal locker weiter

  • 12. Oktober 2020
  • FC Viktoria 1889 Berlin
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Das Wochenende verlief für den FC Viktoria 1889 himmelblau! Die Frauen verteidigten souverän die Tabellenführung in der Regionalliga Nordost, die U19 zog mit einem Kantersieg in die zweite Runde des Nike Youth Cup ein und die U17 baute ihren Traumstart in der Junioren-Bundesliga aus. So kann es weitergehen!

Drei Spiele, drei Siege. Als Aufsteiger weisen Arthur Jujko und sein Team eine makellose Bilanz auf, stehen punktgleich mit Hannover 96, Werder Bremen und Dynamo Dresden ganz oben. Doch nicht allein die Ausbeute, sondern vor allem der überzeugende Auftritt gegen Carl Zeiss Jena (2:0) machte den Trainer der U17 mächtig stolz:  „Wir waren die klar bessere Mannschaft, haben den Gegner über die gesamte Spielzeit beherrscht. Griffig gegen den Ball, sehr kreativ mit dem Ball. Mit der Führung waren die Jungs gelöst, haben sich weitere gute Chancen erspielt und hochverdient gewonnen. Der Matchplan wurde perfekt umgesetzt.“

Bara Abu Hamid und Hamid Sen sorgten nach dem Seitenwechsel mit ihren Treffern dafür, dass sich die Hausherren für ihre Leistung auch mit dem Sieg belohnten und mit breiter Brust in den Kracher am kommenden Samstag gehen können. „Jetzt freuen wir uns auf Werder Bremen – ein absolutes Topspiel. Wer hätte das gedacht? Den Schwung nehmen wir mit und dann schauen wir mal, was für uns möglich ist“, blickte Jujko voraus.

Einen mühelosen Erfolg fuhr die U19 im Landespokal bei der SG Blankenburg (12:0) ein. Dabei stand Armin Majanovic im Vordergrund, dem allein sieben Tore gelangen. Konstantinos Grigoriadis schnürte einen Dreierpack, zudem ließen es Tiberius Jakob und Shalva Ogbaidze im Kasten der in allen Belangen unterlegenen Hausherren klingeln.

„Wir sind optimal in den Wettbewerb gestartet und haben die Möglichkeit genutzt, recht stark zu rotieren und auch einigen Jungs eine Chance zu geben, die zuletzt weniger gespielt haben. Ich bin mit der Leistung rundum zufrieden“, stellte Trainer Semih Keskin fest, der mit seiner Mannschaft nun vor einer ungleich schwereren Aufgabe steht. Es geht zu RB Leipzig.

Vier Tage nach dem Zittersieg im Pokal über den SFC Stern 1900 (3:2) in der Verlängerung waren die Frauen des FC Viktoria 1889 schon wieder in der Meisterschaft im Einsatz. Das Team von Roman Rießler traf in Lichterfelde auf den starken Aufsteiger FSV Babelsberg 74, der mit sieben Punkten aus drei Partien angereist war. Doch die Himmelblauen zeigten ihre Klasse, setzten sich nach Treffern von Trinity Künzel, Marlies Sänger, Hülya Kaya und Beslinda Shigjeqi mit 4:0 (1:0) durch.

Damit bleibt die Mannschaft mit zwölf Zählern nach vier Runden unangefochten an der Spitze der Tabelle in der Regionalliga Nordost. „Wir waren von Beginn an dominant, aber nicht zwingend genug. Das Führungstor kurz vor der Pause war sehr wichtig, im zweiten Durchgang waren wir dann auch kaltschnäuziger“, analysierte Rießler. „So fiel der Sieg am Ende standesgemäß aus.“

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